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Nachtvisionen, 4th Edition 12—15 Oktober, 2022 Innsbruck, Austria

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Rahmen

Geschichte und Mythologie des komischen Films 03

Noga Dekel • IL 2019 • 20' • Film

10.01.2021, 10:55 Leokino

Claire ist eine weltberühmte Pianistin, deren Leben von ihrem Ehemann/Agent/Coach/Aufpasser Frédéric kontrolliert wird. Zu Gunsten ihrer Karriere haben beide entschieden, keine Kinder zu bekommen. Doch Frédéric ändert seine Meinung, nachdem er Zeuge einer Notgeburt wurde und hilft bei der Empfängnis auf, sagen wir, moralisch fragwürdige Weise nach. Was als Film über toxische Maskulinität beginnt, wandelt sich dank des unverwechselbaren, rohen dokumentarischen Stils von Sophie Letourneur in eine abgedrehte Komödie. Énorme bricht narrative Erwartungen, Geschlechterrollen und Paardynamiken auf seltsame, zärtliche Weise. Claire entdeckt ihren vernachlässigten Körper und einen Funken Freiheit. Frédéric erlebt die Schwangerschaft seiner Frau mehr als nur indirekt: Gewichtszunahme, Schwangerschaftskurse und das Miterleben ihrer Schmerzen am eigenen Leib. Gerade in diesen absurden Momenten macht Énorme das Frau-Sein besonders greifbar – auch für Männer.

Screenwriter and filmmaker Sophie Letourneur (*1978, France) studied at Duperré School of Applied Arts and then at the ÉnsAD (French National School of Decorative Arts), majoring in Film. Her feature debut, LA VIE AU RANCH (2009), was enthusiastically embraced in France, winning both the French Film Award and the Audience Award at Belfort Film Festival. Although she experiments in different forms of film, Letourneur often playfully trains the camera on the everyday lives of young women.

Director Sophie Letourneur • Writer Sophie Letourneur, Mathias Gavarry • Cinematography Laurent Brunet • Edit Jean-Christophe Hym, Michel Klochendler • Cast Marina Foïs, Jonathan Cohen, Jacqueline Kakou • Producer Caroline Bonmarchand, Isaac Sharry

a bloody good caption

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Énorme

das große Fressen